Feldbach wird mit Pfarrechten ausgestattet und von der Mutterkirche in Herborn getrennt. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Haiger, zum Archidiakonat St. Lubentius Dietkirchen/Lahn und zum Erzbistum Trier.
1300
Das Dillenburger Schloss wird zur Residenz hergerichtet, und es wird nun auch Gottesdienst im Schloss gehalten.
1454
In Dillenburg wird noch eine Kapelle erwähnt. Diese Kapelle war der hl. Jungfrau Maria gweiht und lag vermutlich unter dem Chor der heutigen evangelischen Stadtkirche.
1490
Es wird mit dem Bau einer neuen Kirche in Dillenburg begonnen. Die Einweihung findet im Jahre 1491 statt. Die Kirche hatte sieben Altäre und war dem hl. Apostel Johannes geweiht.
Gleichzeitig wird die Verlegung der Pfarrei von Feldbach nach Dillenburg öffentlich und feierlich ausgesprochen.
1530
Graf Wilhelm der Reiche führt in Dillenburg die religiöse Erneuerung (Reformation) ein.
1538
Die Pfarrkirche "St. Johannes" wird protestantisch.
1809
Kaiser Napoleon schenkt den Dillenburger Katholiken das Orangeriegebäude im Hofgarten. Hier finden von nun an wieder regelmäßige katholische Gottesdienste statt.
1813
Durch Urkunde vom 27. März errichtet Wilhelm VI. von Oranien die Dillenburger Pfarrei. Weiterhin kann das Orangeriegebäude genutzt werden und die Pfarrei Dillenburg ist endgültig gegründet.
1892
Die katholische Kirchengemeinde legt den Grundstein für eine neue Kirche am Wilhelmsplatz.
1893
Am 30. Juli begeht die Pfarrgemeinde die Weihe der Herz-Jesu-Pfarrkirche. Sie ist im neugotischem Stil erbaut und in dem heutigem Pfarrsaal noch in wesentlichen Teilen erhalten.
1922
Statistik: 830 Katholiken (370 Kirchenbesucher)
1936
Die Pfarrei bekommt eine Kaplanstelle zugewiesen.
1945
Das Kirchengebäude hat bis auf teilweise Zertrümmerung der Chorfenster keinen Schaden durch Kriegseinwirkungen genommen.
1946
Die ersten Ostflüchtlinge kommen in unsere Gemeinde.
1946
Statistik: 6000 Katholiken (1470 Kirchenbesucher)
1951
Der Bau eines Pfarrheims wird geplant.
1955
Durch den Zuzug der Heimatvertriebenen ist die Kirche zu klein geworden. Die Pfarrgemeinde befasst sich mit dem Neubau einer Kirche.
1956
Die Bauarbeiten beginnen mit dem Abbruch der alten Kirche. Am 22. Juli wird der Grundstein gelegt.
1957
Am 6. Oktober wird die neue Kirche durch Weihbischof Walter Kampe feierlich eingeweiht.
1960
Am 16. Oktober findet die Grundsteinlegung für die Kirche der Filialgemeinde Hirzenhain statt.
1966
Am 6. September wird mit dem Bau der Filialkirche in Frohnhausen begonnen.
1972
Im Oktober wird der Freundschaftsclub für Gastarbeiter eröffnet.
1972
Am 16. Dezember findet die Einweihung des Kindergartens und des Pfarrzentrums statt.
1975
Die Pfarrkirche in Dillenburg bekommt eine neue Orgel.
1977
Am 9. Oktober wird das Gemeindezentrum in Oberscheld eingeweiht.